Das Fruchtfleisch des Kürbis enthält reichlich Wasser und Ballaststoffe und fördert damit die Verdauung. Der Mineralstoff Kalium spielt eine entscheidende Rolle für den Wasserhaushalt im Körper. Kalium wirkt entwässernd und Harn treibend. So werden Wasseransammlungen und Giftstoffe leichter aus dem Körper geschwemmt.

Kürbisfleisch enthält auch Phytosterine (sekundäre Pflanzenstoffe), denen Gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Phytosterine lindern zum Beispiel Prostataleiden und senken den Cholesterinspiegel.

Die Samen des Kürbis wurden früher als Bandwurmmittel verwendet, heute werden sie häufig gegen Prostatabeschwerden empfohlen. In den letzten Jahren werden Kürbiskerne bei Prostataleiden in der Medizin eingesetzt.

Über 90% der Frucht bestehen aus Wasser, der Kürbis ist sehr kalorien- und fettarm und findet dadurch auch in der Reduktionskost Verwendung. Weiters belastet er die Verdauung kaum und ist daher sehr gut bekömmlich.

Aufgrund seines niedrigen Natrium-Gehalts eignet er sich auch optimal als Bestandteil einer natriumarmen Diät, die z.B. bei Bluthochdruck angewendet werden kann. Der Kürbis weist einen besonders hohen Carotin-Gehalt, die Konzentration kann teilweise die von Karotten übertreffen, die sonst als Hauptquelle von Carotin, also dem Provitamin A, gelten.

 

Zur Sortenliste Speisekürbisse

Zur Sortenliste Zierkürbisse